Der deutsche Schriftsteller, Philosoph, Publizist Richard David Precht sorgte damit für Aufsehen, dass er sagte, was breite Bevölkerungsschichten sowie schon denken. Er meinte sinngemäß in einer Talk-Sendung, dass Deutschland kein Interesse habe, den Krieg zu beenden, sondern den Krieg weiter am Laufen halten will (15.5.2026: https://www.merkur.de/politik/precht-eklat-bei-lanz-boeser-verdacht-zum-ukraine-krieg-zr-94308560.html). Die Wut der offiziellen Medien über diese klaren Worte, die die Politik der Aufrüstung, Militarisierung und Kriegsvorbereitung der Herrschenden verbreiten, war gewaltig.
Tatsächlich bekam und bekommt die Ukraine Milliarden über Milliarden von den EU-Steuerzahlern, ohne dass diese je einmal gefragt worden wären. Zuletzt genehmigte die EU einen Kredit für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro, der auch für weitere Waffenkäufe Verwendung findet. Das neutrale Österreich haftet dafür mit 3 Milliarden Euro – und beteiligt sich somit neutralitätswidrig an der Fortsetzung von Kriegen. Weiters spielte Österreich offensichtlich eine wichtige Rolle dabei, dass durch den österreichischen Raiffeisen-Banken-Konzern in Summe 20 Milliarden in Bargeld (über 1.000 Transporte von Wien nach Kiew) und in Goldbarren in die Ukraine für die Fortsetzung des Krieges geliefert wurden (Kronen-Zeitung, 10 Mai 2026).
Die Ukraine erhielt bislang hunderte Milliarden zur Fortsetzung des Krieges und baute damit auch eine Rüstungsindustrie aus, die jetzt auch Kriegsrüstung, Drohnen und Kriegswissen („Know How“) in den Westen oder den Nahmen Osten (Golfstaaten, Israel) exportiert. An der Ukraine-Front sterben durch die Fortsetzung des Krieges täglich hunderte Soldaten, leidet Zivilbevölkerung und werden auch immer mehr Zivilisten getötet. Gleichzeitig nimmt die Ukraine die Milliarden aus dem Westen, um die Kriegsdrohnenbranche zu subventionieren (so sind dzt. rund 500 Firmen mit Kriegsdrohnenproduktion beschäftigt) und – wie stolz berichtet wird – Gewinne schreiben. Kanada, Dänemark, Deutschland, Litauen, Norwegen und Großbritannien planen Rüstungs-Kooperationen (Joint Ventures) mit der Ukraine (Quelle: Kurier, 14.5.2026, „Verkehrte Welt“).
Für die westlichen Kriegstreiber sind die Milliarden an die Ukraine, die die westlichen Bevölkerungen bezahlen und ei ihnen zu Kürzungen und „Sparpaketen“ führt, in der Ukraine und im Ukrainekrieg „gut angelegt“. Die Ukraine mit Selensky an der Spitze kämpfen nicht für „europäische Werte“, sondern arbeiten – wie schon in Friedenszeiten zuvor wirtschaftlich als verlängerte Werkbank – dem Westen in dessen Aufrüstungs- und Kriegsplänen zu. Alle Beteiligten haben kein Interesse an einer schnellen Beendigung des Krieges.
Genau das hat auch David Precht ausgesprochen. Denn je schneller der Krieg in der Ukraine endet, umso weniger können die Kriegstreiber in der Ukraine und im Westen weiter Profite machen. Denn bei einem Frieden in der Ukraine fiele einer der zentralen „Begründungen“ der Kriegstreiber weg: dass sie weiter aufrüsten und Kriegspläne zur „Unterstützung der Ukraine gegen Russland“ umsetzen und Milliarden ermöglichen zu müssen. In Wirklichkeit verdienen sie sich tagtäglich eine goldene Nase auf dem Rücken der Toten im Ukrainekrieg und auf Kosten der westlichen Bevölkerungen.
